Zum Inhalt
Cubisual

Nachbearbeitung

Schnitt

Montage, Ton und Farbe. Auch für Material, das jemand anderes gedreht hat.

Gedreht ist die eine Hälfte. Die andere entsteht hier.

  • DaVinci Resolve
  • Adobe Photoshop
  • Adobe Premiere Pro
  • Adobe After Effects
Der Schnittplatz: eine Komposition in DaVinci Resolve, Seite Fusion

Der Platz

DaVinci Resolve, Seite Fusion. Oben das Bild, rechts die Werte, unten der Baum.

Drei Stellen

  • Der Betrachter mit einem fertigen Titel

    Das Bild

    Oben läuft, was hinten herauskommt. Jede Änderung steht sofort darin.

  • Die Werte des gewählten Knotens

    Die Werte

    Rechts steht, was der gewählte Knoten tut. Eine Zahl, ein Schalter, sonst nichts.

  • Das Ende des Knotenbaums mit der gelben Leitung

    Der Ausgang

    Ganz rechts läuft alles zusammen. Die gelbe Leitung ist der Weg nach draußen.

Beim Schneiden

Derselbe Platz, während gearbeitet wird. Oben läuft der Film, unten wandert der Abspielkopf durch die Spuren.

Am Platz


Montage
Der Rhythmus kommt aus dem Material. Eine Einstellung darf stehen bleiben, solange sie trägt.

Ton
Schnitt, Mischung und Aufräumen. Der Ton vom Dreh bleibt, wo er geht.

Farbe
Angleich und Stimmung in einem Durchgang. Gearbeitet wird mit dem Licht, das da war.

Titel
Vorspann, Bauchbinden, Abbinder. Gebaut am selben Platz und nicht als Vorlage von der Stange.

Schnell geschnitten

Sechzehn Sekunden, fast jede Sekunde ein Schnitt. Den Takt gibt der Ton vor, die Länge gibt das Bild.

53

Knoten für einen einzigen Titel.

Der Knotenbaum der Komposition

Jeder Riegel ein Handgriff: eine Fläche, ein Wort, ein Versatz. Was links steht, ist zuerst da, was rechts steht, zuletzt.

Ruhig geschnitten

Dieselbe Hand, anderer Takt. Hier steht jede Einstellung, bis der Satz darunter zu Ende ist.

Auseinandergenommen

Oben der fertige Film, unten seine Spuren: das erste Bild, die Marken, die Schrift, das Bild nach der Farbe und die Geräusche über dem Ton. Die Beschriftungen gehören zum Material.

Noch eine Arbeit

Dieselbe Zerlegung an einer zweiten Arbeit. Hochkant und mit Aufschrift, so wie sie gebaut wurde.

Der Weg

Alles einmal ansehen, von der ersten Klappe bis zur letzten. Was taugt, bekommt eine Marke, der Rest bleibt liegen und wird nicht weggeworfen. Am Ende steht keine Auswahl, sondern eine Übersicht: welche Bilder es gibt, welche doppelt da sind und welche fehlen.

Die Reihenfolge steht, die Länge noch nicht. Gesucht wird der Bogen: womit es anfängt, worauf es hinausläuft, was dazwischen getragen werden muss. Eine Fassung, die zu lang ist, ist hier kein Fehler, sondern der normale Stand.

Jeder Übergang einmal einzeln. Eine Einstellung wird um ein paar Bilder kürzer, eine andere darf stehen bleiben, weil sie trägt. Hier entscheidet sich der Takt, und hier fällt der meiste Rest weg.

Eine Fassung zum Ansehen, mit Zeitangabe für jede Anmerkung. Besprochen wird an der Stelle, um die es geht, und nicht am Ganzen. Meist sind es zwei Runden, selten drei.

Eine Datei in der Fassung, die gebraucht wird. Format, Größe und Ton richten sich danach, wo der Film läuft: was für die Leinwand geht, geht nicht für das Telefon. Das Projekt bleibt liegen, falls später noch eine zweite Fassung dazukommt.

Schneiden heißt weglassen.

Material liegt bereit oder es entsteht noch. Beides geht.

Zum Kontakt